| Veranstaltung: | BDKJ-Hauptausschuss Februar 2026 |
|---|---|
| Status: | Beschluss |
| Abstimmungsergebnis: | Ja: 11, Nein: 1, Enthaltungen: 4 |
| Beschluss durch: | Hauptausschuss |
| Beschlossen am: | 22.02.2026 |
| Antragshistorie: | Version 2 |
Einführung eines jährlichen gemeinsamen Gremienwochenendes im Juni nach der Hauptversammlung
Beschlusstext
Der Hauptausschuss beschließt die Einführung eines jährlich stattfindenden
gemeinsamen Gremienwochenendes.Der Termin des ersten gemeinsamen
Gremienwochenendes nach diesem Beschluss wird anschließend durch die Ausschüsse
reflektiert und dann durch den Hauptausschuss ein fester Monat für die kommenden
Jahre beschlossen, im optimal Fall ein "fester" Termin (z.B. Wochenende vor den
ersten bundesweiten Sommerferien).
Die Organisation, Koordination und inhaltliche Rahmung des gemeinsamen
Gremienwochenendes obliegt dem Bundesvorstand.
Begründung
Nach der Hauptversammlung beginnt für die Ausschüsse eine neue Arbeitsphase, die häufig durch personelle Wechsel, neue Aufträge und veränderte Schwerpunktsetzungen geprägt ist. Der Einstieg in diese Phase erfolgt bislang überwiegend in den einzelnen Ausschüssen getrennt voneinander.
Ein gemeinsames Gremienwochenende im Juni bietet die Möglichkeit,
- frühzeitig in die Ausschussarbeit nach der HV einzusteigen,
- gemeinsame Beschlüsse, Arbeitsaufträge und politische Linien zu reflektieren,
- Austausch und Vernetzung zwischen den Ausschüssen zu stärken,
- sowie Rollen, Zuständigkeiten und Arbeitsweisen transparent zu klären.
Durch die langfristige Terminierung entsteht Planungssicherheit für ehren- und hauptamtliche Beteiligte. Gleichzeitig führt die Ersetzung eines regulären Ausschusswochenendes zu keiner zusätzlichen zeitlichen Mehrbelastung, sondern zu einer bewussten Bündelung von Arbeitsphasen.
Die gemeinsame Organisation durch Bundesstelle und Bundesvorstand gewährleistet eine gute Abstimmung, eine klare Struktur sowie eine inhaltliche Verbindung zwischen Beschlusslage der HV und der anschließenden Ausschussarbeit.
Der Antrag ist ein Ergebnis der Interviews die der Innovationsausschuss mit den Asschüssen geführt hat. In fast allen Interviews stellte sich heraus, dass die Ausschüsse auf Grund der schwierigen Terminfindung häufig erst sehr spät anfangen zu arbeiten. Dies könnte mit einem im Vorfeld festgelegten Termin umgangen werden.
Der Austausch mit anderen Gremien wurde auch als positiv bewertet. Dies spricht auch für eine Weiterführung des Formats.
